Deutschlands überraschender Schmuck-Rekord in der Krise

Der Umsatz mit Schmuck steht in Deutschland auf Rekordhoch – und das trotz sinkender Kundenzahlen. So ganz erklären, kann sich die Branche das auch nicht. Doch es gibt erste Annahmen und einen Trend zu „Statement-Schmuck'.

Der Umsatz mit Schmuck steht in Deutschland auf Rekordhoch – und das trotz sinkender Kundenzahlen. So ganz erklären, kann sich die Branche das auch nicht. Doch es gibt erste Annahmen und einen Trend zu „Statement-Schmuck“.
In diesem Jahr ist Opulenz angesagt, zumindest beim Thema Schmuck und wenn es nach Mode- und Lifestyle-Magazinen geht. Ohrringe werden demnach 2024 in XXL-Version getragen, dazu breite Armreifen, auffällige Armspangen, klobige Ringe und große Gliederketten. Die Modeexperten sprechen von „Statement-Schmuck“.

Dieser darf auch etwas kosten. „Wir sehen schon seit zwei Jahren einen starken Trend zu höherwertigem und höherpreisigem Schmuck“, berichtet Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer des Bundesverbands der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte (BVJ).

Die Umsätze hierzulande seien daher trotz insgesamt negativer wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen sowohl 2022 als auch 2023 jeweils auf neue Rekordstände gestiegen. Gekauft wurde nach Verbandsangaben vorwiegend Echtschmuck in Gold oder Platin, oftmals verziert mit Diamanten und Edelsteinen, aber auch mechanische Uhren aus dem oberen Preissegment.

Deutschlands Schmuck-Rekord Statement-Schmuck